I can‘t breathe II (Detail) · Mischtechnik · 2021


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    Das Licht Südfrankreichs

    Das Licht Südfrankreichs

    Im Sommer 2026 gab die Ausstellung von Henri Person im Musée de l’Annonciade in Saint Tropez einen wunderbaren Einblick in die Farbigkeit der französischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts an der Côte d’Azur. Inspiriert von den prachtvollen Farben und dem mediterranen Licht entstand die nu jaune allongé als farbstarke Paraphrase zur Odaliske von Dominique Ingres. Den entscheidenden Impuls zur weiteren Entwicklung des Bildes gab ein Besuch in der Venet Foundation in Le Muy. Der französische Konkrete Bernar Venet hat hier einen 90 Hektar großen Park mit seinen beeindruckenden Stahlplastiken und Werken von Künstlerfreunden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben Werken von…

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Galerien

Die Auswahl in den Galerien gibt thematisch gruppiert eine Werkübersicht. Bei Interesse an einer Arbeit senden Sie bitte eine Anfrage. Preise sind verhandelbar und jedes Bild an einer Wand ist besser als im Archiv oder Mappenschrank. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass manche der abgebildeten Werke sich in Privatbesitz befinden.

Dinge, die Bedeutung haben

Die künstlerische Arbeit von Wolfgang Dick bezieht sich häufig auf Motive der Medienwelt, die sich in unser allgemeines Gedächtnis eingeprägt haben, sowie auf Schlüsselwerke der Kunstgeschichte. Bekannte Bildmotive werden zeichnerisch und malerisch in neue Zusammenhänge gestellt. So werden Gedankenfelder aufgespannt, die zu eigenem Weiterdenken anregen. Ziel der künstlerischen Eingriffe ist, den Betrachter zu berühren und ihn zur Auseinandersetzung herauszufordern.

Der Arbeitsprozess verbindet die Suche nach einer zeitgemäßen gültigen Form mit dem Anspruch, in sich schlüssige, autonome Kunstwerke zu schaffen. Im Weg der Bildentstehung stehen formale Entscheidungen gleichwertig neben den bearbeiteten Inhalten und Bedeutungsebenen. Gestalterische und inhaltliche Absichten durchdringen sich permanent. Ihre organische Verflechtung führt zu Bedeutungsverschiebungen und Inkongruenzen. Das Anderssein der Dinge wird zur Irritation und Provokation des Betrachters eingesetzt.

Ästhetik in diesem Sinne ist nicht alleine Schönheit, sondern die Verbindung bewusster Gestaltung mit suggestiven Inhalten, die an emotionale Vorprägungen des Betrachters appellieren.

Ziel der künstlerischen Arbeit ist nicht das Objekt an sich sondern die Anmutung, die das Werk im Betrachter erzeugt – der Einfluss, den es nimmt, wenn es im Sinne von Stéphane Mallarmé im Akt der Betrachtung durch den Schauenden jedes Mal neu entsteht.



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