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Aktuelles
Das Licht Südfrankreichs
Mehr erfahren: Das Licht SüdfrankreichsIm Sommer 2026 gab die Ausstellung von Henri Person im Musée de l’Annonciade in Saint Tropez einen wunderbaren Einblick in die Farbigkeit der französischen Malerei des frühen 20. Jahrhunderts an der Côte d’Azur. Inspiriert von den prachtvollen Farben und dem mediterranen Licht entstand die nu jaune allongé als farbstarke Paraphrase zur Odaliske von Dominique Ingres. Den entscheidenden Impuls zur weiteren Entwicklung des Bildes gab ein Besuch in der Venet Foundation in Le Muy. Der französische Konkrete Bernar Venet hat hier einen 90 Hektar großen Park mit seinen beeindruckenden Stahlplastiken und Werken von Künstlerfreunden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben Werken von…
Galerien
Die Auswahl in den Galerien gibt thematisch gruppiert eine Werkübersicht. Bei Interesse an einer Arbeit senden Sie bitte eine Anfrage. Preise sind verhandelbar und jedes Bild an einer Wand ist besser als im Archiv oder Mappenschrank. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass manche der abgebildeten Werke sich in Privatbesitz befinden.
Dinge, die Bedeutung haben
Die künstlerische Arbeit von Wolfgang Dick bezieht sich häufig auf Motive der Medienwelt, die sich in unser allgemeines Gedächtnis eingeprägt haben, sowie auf Schlüsselwerke der Kunstgeschichte. Bekannte Bildmotive werden zeichnerisch und malerisch in neue Zusammenhänge gestellt. So werden Gedankenfelder aufgespannt, die zu eigenem Weiterdenken anregen. Ziel der künstlerischen Eingriffe ist, den Betrachter zu berühren und ihn zur Auseinandersetzung herauszufordern.
Der Arbeitsprozess verbindet die Suche nach einer zeitgemäßen gültigen Form mit dem Anspruch, in sich schlüssige, autonome Kunstwerke zu schaffen. Im Weg der Bildentstehung stehen formale Entscheidungen gleichwertig neben den bearbeiteten Inhalten und Bedeutungsebenen. Gestalterische und inhaltliche Absichten durchdringen sich permanent. Ihre organische Verflechtung führt zu Bedeutungsverschiebungen und Inkongruenzen. Das Anderssein der Dinge wird zur Irritation und Provokation des Betrachters eingesetzt.
Ästhetik in diesem Sinne ist nicht alleine Schönheit, sondern die Verbindung bewusster Gestaltung mit suggestiven Inhalten, die an emotionale Vorprägungen des Betrachters appellieren.
Ziel der künstlerischen Arbeit ist nicht das Objekt an sich sondern die Anmutung, die das Werk im Betrachter erzeugt – der Einfluss, den es nimmt, wenn es im Sinne von Stéphane Mallarmé im Akt der Betrachtung durch den Schauenden jedes Mal neu entsteht.
Kuratorenprojekte
Kunstproduktion und Kunstpräsentation nehmen in der künstlerischen Arbeit von Wolfgang Dick gleichermaßen gewichtige Rollen ein. Schon seit dem Studium hat er regelmäßig auch Ausstellungen von Künstlerkollegen veranstaltet und begleitet. Bereits in den 1980er-Jahren hat er als Gründungsmitglied des Kunstbeirats in Kirchheim unter Teck Ausstellungen u. a. von Fritz Klemm, Hannsjoerg Voth und Joseph Beuys in der Städtischen Galerie im Kornhaus mitgestaltet. Über 40 Jahre hat er die Sammlung Doris Nöth in Kirchheim-Teck betreut und ihren Übergang 2008 in die Städtische Galerie Ehingen (Donau) begleitet.
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