Aktuell


Gemeinsames Kuratorenprojekt mit Monika Schaber



Zusammen mit der Kirchheimer Künstlerin Monika Schaber hat Wolfgang Dick für die Städtische Galerie im Kornhaus in Kirchheim unter Teck die Ausstellung "RUDOLF SCHOOFS – Bilder und Zeichnungen aus dem Spätwerk" kuratiert. Beide haben zu unterschiedlichen Zeiten bei Schoofs an der Akademie in Stuttgart studiert. Die Ausstellung zeigt 11 Leinwände und 52 Zeichnungen aus der Zeit ab 1990. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Kataloge von Wolfgang Dick



Den zur Ausstellung "alles muss raus" erschienenen Katalog und das über die Passio-Serie entstandene Heft können Sie hier einfach per E-Mail bestellen.
Bitte teilen Sie mir dazu einfach Ihren Wunsch und die Lieferadresse mit.

Katalog "alles muss raus"
92 Seiten, gebunden, durchgängig farbig, Bilder und Zeichnungen aus den Jahren 1984 bis 2013, mit einem Text von Prof. Dr. Nils Büttner und einem Gedicht von Hartmut Jabs
10,00 EUR zzgl. 3,00 EUR Porto/Verpackung

Heft "Passio"
24 Seiten, Klammerheftung, durchgängig farbig, mit der Gegenüberstellung der Ursprungsfassungen und der Endfassungen der Passio sowie den Kreuzigungsfriesen und dem Irakblock, mit einer Einleitung von Wilhelm Keller
5,00 EUR zzgl. 2,00 EUR Porto/Verpackung

Bei Bestellung beider Publikationen fallen nur einmalige Versandkosten in Höhe von 3,00 EUR an.

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Absturzprojekt von Wolfgang Dick in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen



Die Ausstellung "Die Schärfe der Bilder" in der Städtischen Galerie Bietigheim-Bissingen zeigt Arbeiten ehemals und aktuell Lehrender und Studierender der Stuttgarter Kunstakademie und spannt den Bogen von der „Maler-Radierung“ um 1900 bis hin zur unmittelbaren Gegenwart. Gezeigt werden selten gezeigte Arbeiten aus dem Bestand der Akademiesammlung sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Zu sehen sind dabei graphische Blätter bedeutender Professoren der Akademie wie Bernhard Pankok, Willi Baumeister , K.R.H.Sonderborg, Alfred Hrdlicka oder Wolfgang Gäfgen. Unter anderem ist auch ein Blatt aus der 1983 entstandenen Absturzprojekt-Mappe von Wolfgang Dick zu sehen. Die Radierungen entstanden im Rahmen einer intensiven Beschäftigung mit verschiedensten Radiertechniken von der Aquatinta über Mezzotinto und Vernis mou bis zur Kaltnadel. Ausgangspunkt der 10 Blätter ist das Gedicht "Abendland", das Georg Trakl Else Lasker-Schüler gewidmet hat. Sein zivilisationskritischer Ansatz wurde von Wolfgang Dick in einer Serie von verlassenen Bunkerarchitekturen umgesetzt, die in einer Katastrophe enden. Die Grafik-Ausstellung dauert vom 24. Juli bis 11. Oktober 2015. Die Eröffnung ist am Donnerstag 23. Juli um 19 Uhr.

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 14–18 Uhr, Do 14–20 Uhr, Sa, So, Feiertage 11–18 Uhr, Mo geschlossen
Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, Hauptstraße 60-64, 74321 Bietigheim-Bissingen

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Neu gestaltete Partitur für die Aufführung des Oratoriums "De Angelis" von Jürgen Essl

Anlässlich des 70. Jahrestags der Bombardierung von Würzburg wird am 16. März 2015 das Oratorium des Stuttgarter Komponisten Jürgen Essl in überarbeiteter Fassung im Würzburger Dom aufgeführt. Das Notenmaterial wurde aus diesem Anlass neu editiert und mit einem künstlerisch gestalteten Umschlag von Wolfgang Dick ausgestattet. Zum Einsatz kamen dabei zwei Zeichnungen aus der in diesem Zusammenhang entstandenen Zeichnungsserie "De Angelis".

--De Angelis IV ---------------------------------------De Angelis III

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Ausstellungsrückblick
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Wolfgang Dick gewalt macht lust
Bilder und Zeichnungen 1984–2014
Städtische Galerie im Speth'schen Hof
Tränkberg 9
89584 Ehingen (Donau)
12. Dezermber 2014 – 8. März 2015


über "gewalt macht lust"

Die künstlerische Arbeit von Wolfgang Dick beschäftigt sich häufig mit Mehrdeutigkeiten. Bewusst nutzt er in seinen Bildern Zeichen und Motive, die sich in den festen Bestand unserer allgemeinen Welterfahrung eingegraben haben. Damit spricht er das Wiedererkennen an und legt Interpretationen nahe. Gleichzeitig eröffnen die Bilder jedoch durch die Herstellung neuer, mitunter irritierender Bezüge zwischen den Dingen vielfältige Möglichkeiten für eigenes Weiterdenken. Ein Spielfeld voller Anstöße für den Betrachter.

Im Sinne dieser Mehrdeutigkeiten ist auch der Ausstellungstitel „gewalt macht lust“ doppeldeutig. Er kann als Aufzählung oder als Satz verstanden werden. Die Wortkette verweist auf Verletzung, auf Täter und Opfer, auf Triebhaftes aber auch auf eine obsessive Verknüpfung der drei Begriffe, die ihnen eine bedrohliche Dimension verleiht.
Die Ausstellung vereint Werke aus 30 Jahren. "gewalt macht lust" ist deshalb keineswegs als thematischer Rahmen, der alles umfasst, misszuverstehen. Vielmehr ist der Ausstellungstitel ein Anker, der den Blickwinkel auf das Dargestellte verschiebt. Er fordert den Betrachter auf, die Dinge aus einer vielleicht auch ungewohnten Perspektive neu zu sehen.
Die Raumgliederung des Speth'schen Hofs kommt der Arbeitsweise Wolfgang Dicks entgegen. Im Umkreisen seiner Themen schafft er immer wieder Serien, die sich hier nun in kompakten Einheiten ideal in die Räume einfügen.

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Wolfgang Dick alles muss raus
Bilder und Zeichnungen 1984–2013
Städtische Galerie im Kornhaus I. OG
73230 Kirchheim unter Teck
12. Oktober – 9. November 2014
Zur Ausstellung erschien der gleichnamige Katalog,
92 Seiten, durchgehend farbig bebildert,
sowie eine Vorzugsausgabe von 10 Exemplaren
ausgestattet mit der Farbradierung „Mischer“.
zum Vorzugspreis von 60 EUR.
Restexemplare erhältlich unter dick@wolfgangdick.com

über “alles muss raus

Der Satz „alles muss raus“ ist längst zur Fanfare der Schnäppchenjäger verkommen. Als Ausstellungstitel wirkt er provozierend. Keineswegs beschränkt sich seine Bedeutung aber auf den raschen Abverkauf überlagerter Ware. Vielmehr signalisiert er, dass etwas Aufgestautes nach Veröffentlichung drängt. Oder auch, dass verschobene Notwendigkeiten nicht dauerhaft folgenlos unterdrückt werden können.

Lange Jahre ist Wolfgang Dick nicht durch seine konstant verfolgte künstlerische Arbeit sondern als Kurator, Galerist und Grafikdesigner in Erscheinung getreten.
“alles muss raus” gibt nach über 20 Jahren erstmals einen breiteren Einblick in sein künstlerisches Werk, das sich immer wieder mit Vieldeutigkeiten beschäftigt. Häufig auch mit Dingen, die „raus müssen“ – weil sie in Bildern festgehalten neu zur Sprache kommen und Denkprozesse in Gang setzen können.

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Sofern Ihnen hier keine aktuellen Ausstellungshinweise angezeigt werden, nehmen Sie bitte einfach Kontakt auf. Aktuelle Arbeiten sind bei Wolfgang Dick nach Terminvereinbarung zu besichtigen.